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Übergewicht

Adipositas und weitere Gewichtszunahme bekommt man nicht unter Kontrolle, indem man weniger isst und sich mehr bewegt. Viel wichtiger ist es, die richtigen Lebensmittel zu konsumieren.

Übergewicht ist ein Thema das viele Menschen betrifft und direkt mit unseren Ernährungsgewohnheiten und unserem Freizeitverhalten zusammenhängt. Fehlernährung und Bewegungsmangel führen zu Übergewicht und Fettleibigkeit. Stoffwechselstörungen, genetische Faktoren, psychische Probleme und Nebenwirkungen von Medikamenten können aber ebenso ein Auslöser sein.

Eine übermässige Ansammlung von Fettgewebe im Körper wird als Fettleibigkeit (Adipositas) bezeichnet. Dazu kommt es, wenn die Balance zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch nicht ausgewogen ist. Die Energiezufuhr ist höher, vor allem durch fettreiche Ernährung, als der Energieverbrauch. Heute arbeiten viele Menschen am Schreibtisch, bewegen sich sehr eingeschränkt und verbrauchen dadurch viel weniger Energie. Eine wichtige Rolle beim Übergewicht spielt auch der Säure-Basen-Haushalt. Bei Übersäuerung ist die Funktion der Leber oft in einem Ungleichgewicht und der Fettabbau kann dadurch nicht optimal funktionieren.

Die Zahl der Übergwichtigen hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt

Allein in den Vereinigten Staaten hat sich die Zahl übergewichtiger Personen in den letzten 20 bis 25 Jahren verdoppelt. Gegenwärtigen Schätzungen zufolge sind 30 Prozent der US-Bevölkerung klinisch übergewichtig und 65 Prozent übergewichtig.
Da die amerikanische Kultur eines der grössten Exportprodukte der westlichen Welt ist, verwundert es nicht, dass ihre Verhaltensweisen - sowie ihre Gesundheitsprobleme - sich schnell rund um den Globus ausbreiten. In anderen Ländern wie Russland, Deutschland und der Tschechischen Republik liegen die Adipositas-Raten von Erwachsenen zwischen 23 und 26 Prozent.

Die Gefahren wurden erkannt
Die WHO ist sich des Problems, das sie bereits als "Weltleibigkeits" - Epidemie bezeichnet, deutlich bewusst. Nach ihrer Aussage kosten die vielen ernsthaften chronischen Krankheiten, die mit Adipositas in Verbindung stehen, die Welt Milliarden Dollar bei der Krankenversorgung sowie an verlorenen Arbeitsstunden. Adipositas wird auf der Liste vermeidbarer Krankheiten nur noch vom Rauchen übertroffen. Adipositas ist ein grosser Risikofaktor für Arteriosklerose, Diabetes und Krebs - die Krankheiten der modernen industrialisierten Gesellschaft. Das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfall und Depressionen - ganz zu schweigen von den zahlreichen weniger folgenschweren Krankheiten wie Gelenkdegenerationen und Gastritis - ist bei Übergewichtigen ebenfalls weitaus höher.

Der Burger ist nicht allein verantwortlich
Jeder von uns hat das ein oder andere Mal vermutet, dass Fast-Food und Süssigkeiten nicht gut für uns seien. Der Anteil der Amerikaner, die regelmässig Fast-Food-Einrichtungen besuchen, liegt um die 20 %, während der Anteil der übergewichtigen US-Bürger bereits nahe 65 Prozent liegt. Die Fast-Food-Verbindung kann folglich nicht für alles verantwortlich gemacht werden.

Aus Lebensmitteln wurden Nahrungsmittel
Wir halten sehr viel von unserer Ernährung aus "Fleisch und Kartoffeln". Was wir uns aber nicht eingestehen können ist, dass selbst diese Lebensmittel anders sind, als sie es einst waren. Das Fleisch stammt von kranken Tieren und ist mit Hormonen, Antibiotika und anderen Medikamenten versetzt. Aufgrund der unnatürlichen Nahrung, mit der diese Tiere aufgezogen wurden, hat sich die Qualität des Fettes und der Proteine im Fleisch radikal verändert.

Die Kartoffeln wurden genetisch modifiziert und mit gefährlichen, schwer abbaubaren Pestiziden, synthetischem Dünger und anderen Zusätzen behandelt.

Uns werden falsche Informationen eingeimpft
Eine populäre Erklärung für die Adipositas basiert auf der "Eimer-Theorie". Diese Hypothese besagt, dass der menschliche Körper wie ein Eimer sei: die Nahrung, die man aufnimmt, füllt den Eimer, und die Bewegungen, die man ausführt, leeren ihn. Folglich überfüllen die Leute, die an Gewicht zunehmen, ihren Eimer und entleeren ihn zu wenig. Die Botschaft für zu Hause, die in unserer Kehlen gestopft wurden, lautet: Wir essen zu viel und bewegen uns zu wenig. Aber es ist viel mehr als nur das!

Funktionsstörungen und pathogene Abläufe
Die Eimer-Theorie geht von der Annahme aus, dass bei jemandem, der Adipositas entwickelt, alle normalen Körperprozesse intakt sind und richtig funktionieren, aber das scheint nicht der Fall zu sein. Wir müssen die Idee verwerfen, Adipositas sei das Resultat normaler physiologischer Mechanismen. Damit der Körper diese krankhaften Ansammlungen bilden kann, die mit Übergewicht einhergehen, muss er in einem anderen Operationsmodus arbeiten als normal. Es sieht beinahe so aus, als befinde sich der Körper in einer Art Überlebensmodus und kreiere den übergewichtigen Typus als allerletzten Versuch, das Leben unter ungewöhnlich rauen Bedingungen, sowohl innerlich als auch äusserlich, zu erhalten. Beteiligt sind dabei ganz sicher verschiedene Funktionsstörungen, hormonale und metabolische Abnormitäten und pathogene Einflüsse. Es wird vermutet, dass keine normale, gesunde Person einfach übergewichtig werden könnte, wenn man sie einfach zu viel essen und sich zu wenig bewegen lässt.