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Allergien

 

Ob Blütenpollen, Milben, Schimmelpilze oder Nickel, viele Menschen sind davon betroffen, wenn ihr Körper Wort wörtlich überreagiert. Prinzipiell kann jeder ganz harmlose Stoff in unserer Umwelt zum Auslöser einer Allergie werden. Bei den meisten Allergenen handelt es sich um Eiweisssubstanzen tierischer oder pflanzlicher Herkunft.
 

Entstehung der Allergie

In Bezug auf Allergien bekämpft das Immunsystem nur das, was es bereits kennt. Jeder Allergie geht also zunächst einmal ein Erstkontakt des Körpers mit dem Allergieauslöser voraus. Diesem folgt dann ein erneuter Kontakt.
 

Der erste Kontakt - Sensibilisierung

Beim ersten Allergenkontakt werden vom Immunsystem die sogenannten IgE-Antikörper gebildet. Diese sind spezifisch für ein bestimmtes Antigen und in der Lage, das Antigen bei erneutem Kontakt wieder zu erkennen. Es tritt jedoch noch keine Reaktion ein, da das Allergen erstmal noch neu ist. Diesen Vorgang nennt man "Sensibilisierung".
 

Erneuter Kontakt

Bei jedem nächsten Kontakt reagiert das Immunsystem mit vorhandenen spezifischen Antikörpern
(IgE), die an der Oberfläche von sogenannten Mastzellen (bestimmten weissen Blutkörperchen) angdockt sind. Allergen und Antikörper verbinden sich zu einem Komplex, nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip. Dieses veranlasst die Mastzellen, Botenstoffe, wie zum Beispiel Histamin auszuschütten. Die allergische Reaktion geschieht. Akute Entzündungsreaktionen entstehen, dies zeigt sich mit Symptomen. Reaktionen können innerhalb weniger Sekunden bis Minuten nach dem Kontakt mit dem Allergen eintreten, sogenannte Spätreaktionen erst nach bis zu 48 Stunden.
 

Wo Histamin mitspielt

Histamin ist ein Botenstoff, der in der Reaktionskette der Allergien eine entscheidende Rolle spielt. Es ist eine biologisch sehr aktive Substanz, die überall in unserem Körper vorkommt. Die Wirkung des Histamins spürt man, wenn man eine Brennnessel anfasst. Eine Histaminfreisetzung im akuten, allergischen Geschehen führt zur verstärkten Durchlässigkeit der Gefässwände und verbunden mit entsprechender Symptomatik, zum Austritt von toxischen Konzentrationen ins Gewebe.
 

Anzeichen einer allergischen Reaktion

Allergische Reaktionen zeigen sich meistens schnell mit Rötung, Schwellung und Entzündung. Ist Histamin daran beteiligt können diese unter anderem sein: Juckreiz, Augentränen, Niesattacken bis hin zu Atemnot.
 

Allergien und Calcium

Calcium weist eine kapillarabdichtende Wirkung auf, welche Wirkung zeigt bei allergisch verursachten Haut- und Schleimhautsymptomen. Durch die Gabe von Calcium findet eine Verminderung der Kapillarpermeabilität statt. Das heisst, der Übertritt von Histamin und Flüssigkeit ins Gewebe wird enorm gebremst.